Dieser Tage zeigt sich wieder: Extreme Hitze ist längst keine Ausnahme mehr. Temperaturen weit über 30 Grad belasten viele Menschen - besonders ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen. Gleichzeitig heizen sich Straßen, Plätze und Gebäude immer stärker auf. Klimaanpassung ist längst keine abstrakte Zukunftsaufgabe mehr.
Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt Städten und Gemeinden deshalb ausdrücklich, Hitzeschutzkonzepte zu entwickeln. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken zu reduzieren und Kommunen besser auf häufigere und intensivere Hitzewellen vorzubereiten.
Auch für Rheinstetten stellt sich die Frage: Wie gut sind wir auf Hitze vorbereitet? Gibt es besonders belastete Bereiche im Stadtgebiet? Welche Maßnahmen bestehen bereits, um öffentliche Plätze, Kindertageseinrichtungen oder andere Einrichtungen besser vor den Folgen extremer Temperaturen zu schützen? Und welche weiteren Schritte sind geplant?
Wir haben hierzu eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Uns geht es dabei nicht um kurzfristigen Aktionismus, sondern um eine vorausschauende Planung. Denn Hitzeschutz beginnt nicht erst bei der nächsten Hitzewelle. Mehr Schatten, Begrünung, Aufenthaltsqualität und gezielte Informationen für besonders gefährdete Menschen können dazu beitragen, die Folgen extremer Temperaturen abzumildern.
Ihre GRÜNEN im Gemeinderat:
Birgit Mangold, Timo Bittner, Luca Wernert
E-Mail: fraktion@gruene-rheinstetten.de
